Ein Gebiet zwischen Natur, Kultur und unberührte Landschaften
Die rias de l'Aven und rias du Bélon zeichnen sich zunächst durch die Reichtum ihres Naturerbes : zerklüftete Reliefs, bewaldete Ufer, lebendiges Vorland und im Laufe des Tages wechselndes Licht.
Sie erzählen auch eine einzigartige kulturelle und maritime Geschichte, Die Geschichte des Landes ist geprägt von Fischfang, Austernzucht, Steinbrüchen und den großen Segelschiffen, die einst diese Meeresarme hinaufkreuzten.
Schließlich bieten die Rias bemerkenswert unberührte Landschaften Die Region ist geprägt von: diskreten Schlössern, Familienhäusern, Fischerhäfen und charaktervollen Dörfern, die eine harmonische Kulisse bilden, die man ohne Hast im Laufe des Wassers entdecken kann.
Fauna und Flora der Rias : eine zu beobachtende Biodiversität
Die Flüsse Aven und Bélon beherbergen eine für atlantische Flussmündungen typische Flora und Fauna, die man vom Boot aus besonders gut wahrnehmen kann. An den Ufern bieten Mischwälder, blühende Böschungen und Gärten, die bis zum Wasser reichen, eine Palette von Grüntönen und Farben, die sich mit den Jahreszeiten ändert. Im Frühling bringen Rhododendren, Ginster und andere Blüten die Ufer zum Leuchten, während der Sommer die schattige Sanftheit der Täler unterstreicht.
Auf dem Vorland und in den Wattflächen findet eine Vielzahl von Vögeln Zuflucht: Graureiher, Silberreiher, Kormorane, Seeschwalben oder auch Limikolen kommen je nach den Gezeiten zum Fressen. Beim Segeln wird man sich auch des Unterwasserlebens bewusst: Die Austernbänke von Bélon, der Sand- und Schlickboden, die felsigen Zonen und die Seegraswiesen sind Teil dieses empfindlichen Ökosystems. Bei jedem Ausflug fällt der Blick auf ein neues Detail: ein Vogelschwarm, ein Blumenstrauß an einer Böschung, das Licht in einem Kiefern- oder See-Eichenwald.


Traditionen, Dörfer und maritimes Erbe
Die Ria de l'Aven ist eng mit der Stadt Pont-Aven verbunden, der berühmten Stadt der Maler, in der Paul Gauguin und viele andere Künstler ihre Staffeleien aufgestellt haben. Wer den Aven hinauf- oder hinunterfährt, trifft auf die Landschaften, die ihre Gemälde inspiriert haben: Mühlen, Stege, Kais, Granithäuser und bewaldete Täler. Weiter unten zeugen kleine Häfen wie Kerdruc oder Rosbraz von einer alten Seefahrtstätigkeit zwischen Küstenschifffahrt, Steinbruch und Küstenfischerei.
Die Ria du Bélon hingegen ist untrennbar mit der Austernzucht verbunden. Hier wurden die berühmten Austernparks für flache und hohle Austern des Bélon entwickelt, die auch heute noch betrieben werden. Der Hafen von Bélon, den sich Moëlan-sur-Mer und Riec-sur-Bélon teilen, ist nach wie vor ein lebendiger Hafen mit Trawlern, Filetierern und Direktverkaufsstellen. In beiden Rias sind die Schlösser, Herrenhäuser und großen Wohnsitze vom Wasser aus zu erkennen, manchmal hinter hohen Bäumen versteckt, manchmal stolz eine Flussbiegung überragend. Zusammen bilden Aven und Bélon ein wahres offenes Buch über die maritime, ländliche und landschaftliche Geschichte der Südbretagne.




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Um die Rias de l'Aven und du Bélon in vollem Umfang zu entdecken,
es stehen Ihnen mehrere Ausflugsmöglichkeiten zur Verfügung,
ab Pont-Aven oder dem Hafen von Bélon, mit oder ohne zugehörige Wanderung.
Von Pont-Aven aus
Von der berühmten Stadt der Maler aus fahren Sie mit dem Schnellboot den Aven hinunter um das Meer und die Mündung des Bélon zu erreichen. Diese geführten Kreuzfahrten bieten einen Überblick über die Ria, ihre Häfen, Schlösser und bewaldeten Täler, mit Kommentaren, die Geschichte, Natur und lokale Anekdoten miteinander verbinden.
Vom Port du Bélon aus
Ganz nah an der Mündung, gehen Sie in einem authentischen Fischerhafen an Bord, der von Austernparks und Arbeitsbooten umgeben ist. Auf Sommertouren können Sie wieder hinauf zum Aven oder die Ria du Bélon, ihre Austernparks und ihre unberührten Meereslandschaften eingehend erkunden.
Formel Wanderer
Für diejenigen, die Wandern und Navigation kombinieren, In den USA gibt es Rundreisen, bei denen Sie nur einmal mit dem Boot hinfahren (Pont-Aven → Port-Manech oder umgekehrt) und dann auf den Küstenpfaden zurückwandern können. Sie entdecken dann die gleichen Landschaften aus zwei sich ergänzenden Blickwinkeln: vom Wasser aus und dann vom Land aus.
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